Kurz und knackig 

Wegen der ganzen Umplanerei haben wir heute nur eine kurze Etappe: 26 KM, 1000 H├Âhenmeter – um uns nicht faul zu f├╝hlen, geben wir Vollgas und rocken das Ding in unter drei Stunden runter. Chaka! ­čĺ¬Wetter hat auch endlich wieder mitgespielt: Kalt aber sonnig. Der Regen kommt erst, als wir im Hotel schon im Jakkuzzi liegen ­čśü

Kaladras-Pass oder die Minen von Moria?

Schon gestern Abend haben wir sorgenvoll ├╝ber der Wettervorhersage gebr├╝tet – f├╝r den ganzen heutigen Tag war Regen angesagt, der ├╝ber 2000 Meter als Schnee f├Ąllt. Unsere Optionen: Kaladras-Pass oder die Minen von Moria. Wir entscheiden uns f├╝r den Pass. Unser Programm: von Pezzo aus die 1000 Meter hohe Montozzo-Scharte auf Schotterwegen hoch (anstrengend!), auf 2613 Metern den Pass ├╝berqueren und von da 10 KM Trail-Abfahrt wieder herab. Beim Fr├╝hst├╝ck stellen wir begeistert fest, dass es noch NICHT regnet – also schnell auf die Bikes und losgestrampelt.

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Etappe 5: Wenn die Schlechtwettervariante wegen des schlechtem Wetters ins Wasser f├Ąllt…

Nach dem wir unseren gestrigen Ruhetag f├╝r umfangreiche Plan├Ąnderung der n├Ąchsten beiden Etappen genutzt hatten stand fest, wir ├╝berwinden aufgrund des heutigen nassen und kalten Wetters einen Teil der H├Âhenmeter per Seilbahn und ├╝berqueren dann den Gavia-Pass in 2600m H├Âhe per Rad. Wasserdicht verpackt standen wir fast p├╝nktlich um 9 Uhr zum Betriebsbeginn an der Talstation der Seilbahn. Doch dann sollte alles ganz anders kommen.

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„Ruhe“-Tag

Aufgrund der angek├╝ndigten Schlechtwetter-Front und der Erkenntnis, dass die angedachten 2.300 H├Âhenmeter f├╝r Etappe 7 in alpinem Gel├Ąnde wohl doch eine Nummer zu gro├č (und damit zu riskant) f├╝r uns sind, haben wir unseren Ruhetag mit Planungsspielchen verbracht.  Wir haben die Etappen 5 bis 7 nochmal komplett neu geschnitten – statt ├╝ber das Val di Rezzalo werden wir morgen ├╝ber Santa Caterina bis Pezzo fahren. Track-Gepuzzle f├╝r Fortgeschrittene – Markus, Nico und Linda haben geplant bis die K├Âpfe rauchten, ich habe die ├ťbernachtungs-Logistik neu organisiert. Au├čerdem haben wir drei Maschinen W├Ąsche gewaschen, wir werden also morgen mit frischen Klamotten auf die Bikes steigen. Ein nicht zu untersch├Ątzender Faktor f├╝r die Fahr-Moral ­čÖé

Ach so – und wir haben bei unseren drei Fr├╝hst├╝cken  (Fr├╝hst├╝ck, sp├Ątes Fr├╝hst├╝ck und Nachmittags-Fr├╝hst├╝ck) ein komplettes Glas Nutella durchgebracht (und ein ganzes Grillh├Ąhnchen, ein Pfund Obst, vier Eier, einen kleinen Klotz K├Ąse, zwei Packungen Aufschnitt und ein halbes Kilo Joghurt. War gut. Nico geht jetzt noch mal einkaufen, bevor wir in zwei Stunden Essen gehen….)

Schotter und Ger├Âll ohne Ende┬á

Tag drei gemeistert. Vier Stunden lang viele H├Âhenmeter bis zur Heidelberger H├╝tte hochgekurbelt. Von da die Bikes schiebend und tragend zweieinhalb Stunden lang den Fimberpass hochbef├Ârdert. Anschlie├čend zwei Stunden auf der anderen Seite hinab geschoben und gefahren und auf Traumtrails weiter durch die Schweizer Bergwelt im Abendlicht bis nach Scuol. Fix und fertig aber gl├╝cklich. Berge von Pasta zur Belohnung. 

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Impressionen der zweiten Etappe

Heute f├╝hrte uns unsere Route von Zams 1800 H├Âhenmeter hoch zur Heidelberger H├╝tte in 2320m H├Âhe und von dort aus rasante 900 Tiefenmeter hinunter nach Galt├╝r. Insgesamt haben wir dabei 65km zur├╝ck gelegt. Abgesehen von den ersten 20km, die viel ├╝ber Hauptstra├čen f├╝hrten, war es eine Strecke durch traumhaftes Alpenpanorama, mit allem was zu einem Alpencross dazu geh├Ârt, Schotter, verblockte Trails, Schiebepassagen und sehr rasante Abfahrten. Anstrengend, aber auch unglaublich sch├Ân.
Doch, sollen die Bilder einfach selbst sprechen. Daher hier einige Impression des Tages. Noch mehr Bilder findet ihr verlinkt direkt im Track.

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├ťber alle Berge

Fast exakt 2 Jahre ist nun die Verabredung mit Linda und Nico her, diesen Sommer mit dem Mountainbike gemeinsam ├╝ber die Alpen zu fahren. Brit, die damals auf der Terrasse in Fontanella als Zeugin unserem Packt bei wohnte, ahnte noch nicht, sich selbst ein Jahr sp├Ąter ebenfalls unserem Abenteuer anzuschlie├čen.

Nun zu viert, haben wir die letzten Monate mit Planung und Vorbereitung zu gebracht und sind jetzt voll Vorfreude auf dem Weg nach Garmisch-Patenkirchen. Von dort aus soll es uns entlang der „Albrecht Route“ die n├Ąchsten 9 Tage ├╝ber 450km und 12.000 H├Âhenmeter zum Gardasee f├╝hren.

Abfahrt, Berge, Bodensee

Diese  Reise begann mit der wahrscheinlich sch├Ânsten Verabschiedung, mit der ich je aufgebrochen bin. Ich wei├č, es war f├╝r die meisten von Euch eine sehr kurze Nacht. Umso mehr hat es mich gefreut, dass fast alle von Euch, mit denen ich zuvor 5 wundervolle Tage in ├ľsterreich verbringen durfte, zur Verabschiedung aufgestanden sind. Danke! 

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